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Welche Versicherungen kann man rund um ein Tier abschließen?

Als Tierhalter kann man sich gegen verschiedene Risiken absichern. Ein erhebliches Gefahrenpotential besteht darin, dass das Tier Dritten Schäden zufügen könnte. Dafür kann man nach den Bestimmungen des BGB haftbar gemacht werden. Wer sich vor den wirtschaftlichen Folgen eines solchen Schadens schützen möchte, der ist mit einer Tierhalterhaftpflicht gut beraten. Sie schließt Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden ein.

Aufpassen sollte man bei der Auswahl einer geeigneten Tierversicherung, dass Schäden auch dann reguliert werden, wenn sie während der Zeit einer Beaufsichtigung des Tiers durch Dritte passieren. Wer die Tierhalterhaftpflichtversicherung zu besonders niedrigen Beiträgen haben möchte, der lässt sie in die Privathaftpflicht mit integrieren. Auch eine Kombination mit der Hausratversicherung ist denkbar.

Wer ein Tier besitzt, der weiß, dass auch für die Gesunderhaltung des Tiers regelmäßig Kosten anfallen. Gegen dieses Risiko kann man sich mit einer Tierkrankenversicherung schützen. Sie ist mit diversen Optionen zu bekommen und richtet sich von den Beiträgen her einerseits nach dem Leistungsumfang und andererseits nach der Art und dem Alter des Tiers. Diese Policen können vom privaten Tierhalter für ein einzelnes Tier abgeschlossen werden. Für den gewerblichen Tierhalter gibt es die Tierkrankenversicherung auch als Gruppenpolice mit verschiedenen Optionen. Diese beiden Optionen sind im Übrigen auch bei der Tierhalterhaftpflicht zu bekommen.

In der Tier KV ist beispielsweise die reine OP-Versicherung möglich. Dort werden auch die Kosten für die vorbereitende Diagnostik sowie die notwendigen Nachbehandlungen mit übernommen. Ebenso gibt es die Vollversicherung für Tiere. Sie schließt auch ambulante Leistungen mit ein. Die Kosten präventiver Maßnahmen wie Impfungen oder Entwurmungen können als zusätzliche Optionen ebenfalls erstattet werden.