Die unternehmerische Grundausstattung mit Konten und Versicherungen

Wenn man heute den Schritt in die Selbstständigkeit gehen will, dann muss man bei der Vorbereitung an einige wichtige Dinge denken. Neben einer „zündenden“ Geschäftsidee, einem guten Standort und zuverlässigen Mitarbeitern braucht man Konten und Versicherungen. Hier sollte man sich die Zeit für einen gründlichen Vergleich nehmen, denn dort ist erfahrungsgemäß ein größeres Sparpotential nutzbar.

Das Wichtigste dabei ist ein Geschäftskonto. Bei der Prüfung der Bedingungen für das gewerbliche Girokonto sollte man einerseits schauen, wie viele Buchungsvorgänge in der monatlichen Grundgebühr enthalten sind. Bei der hohen Anzahl an Transaktionen ist hier schon mancher Existenzgründer in eine vermeidbare Kostenfalle getappt. Auch auf Nebenleistungen zum Businesskonto sollte man achten. Für Händler beispielsweise wären der Wechselgeldservice und die Nutzbarkeit eines Nachtresors interessant. Zum Girokonto im Bundle erhältliche Anlagekonten wie Festgeld und Tagesgeld sind für die Bildung steuerlicher Rückstellungen lukrativ.

Bei einigen Berufen ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass man eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen muss. Ratsam ist sie überall. Als Alternative steht die Geschäftshaftpflichtversicherung zur Verfügung, in die die Privathaftpflicht kostengünstig mit eingeschlossen werden kann. Basis des gewerblichen Versicherungsschutzes ist die Inventarversicherung. Ist man Eigentümer seiner Geschäftsräume, müssen auch diese mit einer Gebäudeversicherung geschützt werden. Die Grundstückseigentümerhaftpflicht stellt hier eine sehr sinnvolle und ratsame Ergänzung dar.

Über den gewerblichen Versicherungen sollte man seine Altersvorsorge nicht vergessen. Die meisten Gewerbetreibenden zahlen nicht in die GKV ein. Das bedeutet, dass eine private Rentenversicherung zum Beispiel in Form einer Rürup-Rente unumgänglich ist. Ebenfalls zur Basisausstattung eines Gewerbetreibenden gehören die Unfallversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Mitgliedschaft in einer Krankenversicherung ist ohnehin gesetzlich für jedermann ab dem Tag der Geburt vorgeschrieben.